Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken;

sie beleuchtet stets nur das Stück Weg,

das wir bereits hinter uns haben.

(Konfuzius)

 

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GELÖBNIS:

 

„ Ich gelobe, die mir übertragenen Aufgaben und Pflichten eines Berg- und
 Naturwächters mit möglichster Sorgfalt und Treue gewissenhaft und unparteiisch
 zu erfüllen,
 bei jeder Gelegenheit aufklärend zu wirken,
 die Naturschutzgedanken zu verbreiten, und alles zu tun,
 um Schäden für Menschen, Pflanzen und Tiere sowie
 für das Landschaftsbild und den Haushalt der Natur zu verhindern,
 alle diejenigen aber, die die Natur auf irgendwelche Weise zu schädigen trachten
 oder wirklich schädigen, ohne persönliche Rücksicht anzuzeigen,
 keinen Unschuldigen fälschlich zu verdächtigen oder anzuklagen,
 und alles zu unterlassen, was gegen Interessen der Steiermärkischen Berg-
 und Naturwacht gerichtet ist oder ihr Ansehen schädigen könnte. “

 

 

 

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Das Steiermärkische NATURSCHUTZGESETZ:

 

Das Stmk. Naturschutzgesetz regelt den Schutz der Natur, den Schutz und die Pflege der Landschaft sowie die Erhaltung und Gestaltung der Umwelt als Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere.

 

Besonderen Schutz genießen die unter Schutz gestellten Gebiete der Steiermark, wie Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, geschützte Landschaftsteile, Gewässer- und Uferschutzgebiete und Naturdenkmale.

 

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Angelobung und Ehrungen

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Angelobung_Ich gelobe..._Neue Bergwächter_Goldene Ehrennadel_Ehrungen

Was wir wissen müssen:

 

Die Berg- und Naturwacht wurde als Körperschaft öffentlichen Rechts ins Leben gerufen, sie untersteht der Bezirksverwaltungsbehörde und unterstützt Land und Gemeinden in allen Belangen des Umwelt- und Naturschutzes.

 

Bergwächter verstehen sich nicht als Verwaltungsorgane mit erhobenem Zeigefinger, sondern vielmehr ist es unsere Aufgabe zu schützen, zu pflegen und aufzuklären. Auch die Jugendarbeit liegt uns sehr am Herzen, da schon die positive und liebevolle Einstellung der Allerjüngsten zur Natur eine wichtige Grundlage für Umweltverständnis und Achtung vor allem Leben ist.

 

Sensibilisierung für die Zusammenhänge und Kenntnis der biogenen Prozesse als Grundlage sollte nicht nur für uns Bergwächter eine wichtige Basis sein, um sinnloser Vergeudung, Zerstörung und Vernichtung unserer Ressourcen entgegen zuwirken und die Natur als Lebensgrundlage aller Geschöpfe zu begreifen.

 

Es gibt keinen Organismus der völlig isoliert leben kann - jegliche Lebewesen stehen in einer vielfältigen Wechselwirkung mit ihrer Umwelt, bilden die Biozönose, also Wechselbeziehungen und sogenannte Symbiosen, das heißt sie leben nicht nur miteinander, sondern auch von und durch einander.

Diese Verbindung der Organismen mit ihren Lebensräumen bildet das Ökosystem.
 
Die Natur denkt in Kreisläufen und für uns Menschen, die wir bereits seit etwa der Steinzeit die Umwelt beeinflussen, sollte die Erhaltung sämtlicher Lebensräume (das griechische Wort dafür ist BIOTOP) das vorrangige Ziel sein.