BEDEUTENDE DINGE GESCHEHEN NUR, WEIL ES MENSCHEN GIBT, DIE DAZU BEREIT SIND, DAS ENTSCHEIDENDE BISSCHEN MEHR ZU TUN

(Hermann Gmeiner)

 

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Ehrenmitglied Gerhard HATZMANN

 

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der Ortsstellenleiter Franz EREGGER

 

Werte Bürgerinnen, werte Bürger, liebe Jugend!

 

Ich möchte mich hiermit offiziell als Ortsstellenleiter der Berg- und Naturwachtgruppe Weißkirchen vorstellen:

 

Nach dem Tod meines verdienten Vorgängers,  unseres Freundes und Kameraden Rudi SCHINNERL, habe ich dieses Amt im Jahre 2003 aus dessen bewährten Händen übernommen.


Meine Gruppe umfaßt derzeit acht ausgebildete BergwächterInnen, welche nach absolviertem Anwartschaftsjahr die Prüfung bei der Bezirkshauptmannschaft erfolgreich abgelegt haben und daraufhin beim jährlich stattfindenden Bezirkstag offiziell angelobt wurden.

 

Unser Einsatzgebiet liegt in einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet, das sich über die Gemeinden Weißkirchen, Eppenstein und Teile von Maria Buch-Feistritz erstreckt.

 

Auf die häufige Frage, warum man sich als Berg- und Naturwächter für die Umwelt und schließlich ja auch für die Menschen einsetzen, seine Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen möchte, gibt es von meiner Seite nur eine Antwort:

 

Das einzige Lebewesen, das auf der Erde mehr beansprucht als es zum Leben braucht, ist der Mensch. Indem er die Natur fast permanent vergewaltigt, bekämft er sich eigentlich nur selbt.

 

Wenn wir nicht bald einsehen, daß es bereits fünf NACH zwölf ist, daß es immer wieder durch uns Menschen zu kaum noch gutzumachenden Schäden am natürlichen Kreislauf und zur totalen Zerstörung jeglicher Lebensvoraussetzung für Tiere und Pflanzen kommt, wird es schlußendlich für uns Menschen zur bereits voraussehbaren Katastrophe kommen.

 

Durch ständige Informationsversammlungen, Seminare und Weiterbildung versuchen wir Berg- und Naturwächter unseren Wissensstand um die Natur auf hohem Niveau zu halten und uns mit Einsatzfreude, Energie und auch dem notwendigen Verständnis unentgeltlich und in unserer Freizeit für sämtliche Belange der Umwelt einzusetzen.

 

Zum Abschluß möchte ich Michail Gorbatschow zitieren:

 

"Wir alle sind Passagiere an Bord des Schiffes Erde und wir dürfen nicht zulassen, daß es zerstört wird.

Eine zweite Arche Noah wird es nicht mehr geben" !

 

Ich würde mich freuen, wenn sich der eine oder andere Leser dieser Zeilen angesprochen fühlen würde, mit uns gemeinsam die Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen und in unserer Gruppe mitzuarbeiten.

 

Mit einem kameradschaftlichen Gruß

 

der Einsatzleiter Franz EREGGER