MEHR ALS NUR HONIG

Blumenwiesen werden immer seltener

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet,

hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben !

(Albert Einstein, 1879 - 1955)

80% der Kultur- und Wildpflanzen werden von den Bienen bestäubt

 

 

Rund 700 unterschiedliche Bienenarten gibt es in ganz Österreich, davon 690 Wildbienen-Arten.


Obstplantagen
Apfelbäume

80% der Kultur- und Wildpflanzen werden von den Bienen bestäubt.

Rund 700 unterschiedliche Bienenarten gibt es in Österreich
Obwohl die Tiere so klein sind, ist die Honigbiene das drittwichtigste Nutztier !

So sind die Bienen  für eine vielfältige Flora und gesunde Fauna unerlässlich ...
Imkereiprodukte von hohem ernährungs-physiologischen Wert

 

 

 

 

ganz abgesehen vom ernährungs-physiologischen Wert der Imkereiprodukte.


eine von rund 690 Wildbienen-Arten

 

 

 

Obwohl die Tiere so klein sind, ist die Honigbiene das drittwichtigste Nutztier !!


Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr !
Erdbeeren

„Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr,

kein Mensch mehr !!“

das mahnte das Genie Albert Einstein

vor mehr als 60 Jahren.

Marillen
Kirschen

Allerdings konnte der Nobelpreisträger damals nicht vorhersehen, wie dramatisch schnell das Massensterben der Bienen in unserem Jahrzehnt voranschreiten wird !!
Das Bienensterben  in Europa ist alarmierend !!

 

 

 

 

Das Bienensterben 

in Europa

ist alarmierend !!


Allein im letzten Winter haben in der Europäischen Union etwa 30% der Bienenvölker nicht überlebt !

In Österreich lagen die Verlustraten bei mehr als 50% !!

Verschiedenste Nahrungsmittel werden aus dem Handel verschwinden, oder deren Preise ins Unermessliche steigen.
Damit droht eine ökologische Katastrophe samt Milliardenschäden. Verschiedenste Nahrungsmittel werden aus dem Handel verschwinden, oder deren Preise ins Unermessliche steigen.
Die Bienen leiden vor allem unter zu wenig geeignetem Futter

Die Bienen leiden vor allem unter zu wenig geeignetem Futter, das heißt zu wenige Blühflächen oder die falschen Pflanzen, zu viel Gift im Futter, das heißt Umweltgifte und Pestizide und Krankheiten.


Kollaps ganzer Völker durch die Varroa Milbe bei Honigbienen

 

Die erhöhte Bienensterblichkeit mit dem Kollaps ganzer Völker von Honigbienen hat vielschichtige Ursachen, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen können:


Monokulturen limitieren das Futterangebot für Honig- und Wildbienen, Pestizide aus Landwirtschaft und Hausgärten töten Bienen oder schwächen ihr Immunsystem und beeinträchtigen ihre Orientierungs-  und Kommunikationsfähigkeit, der Klimawandel bringt vermehrt „warme Winter“ und begünstigt die Ausbreitung von Parasiten.
Monokulturen limitieren das Futterangebot für Honig- und Wildbienen
Die Bienentests von GLOBAL 2000 gehen der Frage nach, wie sich die vor zwei Jahren verhängten EU-Teilverbote für drei Neonicotinoide und das bienengiftige Fipronil auf das Bienensterben im Frühjahr und Sommer auswirken und untersuchen im speziellen den Stressfaktor “Pestizide“.
Pestizide aus Landwirtschaft und Hausgärten töten die Bienen !

 

 

GLOBAL 2000

 

will's wissen und dafür unabhängige Studien durchführen.


Lässt sich bei repräsentativ ausgewählten Bienenstandorten ein Rückgang der Belastung durch Neonicotinoide messen?

Hat die Belastung durch andere, alternativ eingesetzte Pestizide seither zugenommen?

690 Wildbienenarten gibt es in Österreich. Viele davon sind bedroht !

 

Viele Wildbienenarten in Österreich sind bedroht !!

 

Manche Arten haben Minipopulationen und drohen innerhalb weniger Jahre auszusterben.


Manche Arten haben Minipopulationen und drohen innerhalb weniger Jahre auszusterben
Mehr als 50 Arten bevorzugen offene, sandige Böden für die Anlage ihrer Nester

Mehr als 50 Arten bevorzugen offene, sandige Böden für die Anlage ihrer Nester. Sandböden weisen aufgrund des großen Lückenraums und des geringen Bewuchses optimale Brutbedingungen auf, sie sind trocken und warm. Wildbienen und Grabwespen lieben und brauchen diese Böden!

Sandbiene auf Zaunrüben-Blüte

 

 

 

 

Einige Orchideen werden ausschließlich von einer Sandbienenart bestäubt.


Wildbiene beim Pollensammeln

 

 

 

Sie sind von immenser Bedeutung für die Biodiversität !!


Wo sind die bunten Blumen? Wo sind sie geblieben ??

Jeder kann ganz einfach zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Wildbienen, Honigbienen, Hummeln und Co. beitragen.

 

Bienen brauchen Niststrukturen, ausreichende, giftfreie und vielfältige Nahrung.


Bunte Ackerränder, Hecken, Wildblumenwiesen, naturnahe Wegränder und Uferstreifen sind wichtige Nahrungsquellen und unverzichtbarer Lebensraum für die Bienen. Diese Insekten sichern damit die Bestäubung unserer Pflanzen und dienen gleichzeitig als Futter für Vögel. Ein ewiger Kreislauf der Natur, von dem auch das Gleichgewicht abhängt.
JEDER kann Bienen füttern !

 

 

 

 

Die Bienen füttern!


Nahrung schaffen heißt Blüten schaffen!

Nahrung schaffen heißt Blüten schaffen !

 

Sowohl für den Garten als auch fürs Blumenkistl eignen sich vielfältige Blühmischungen. Je vielfältiger und artenreicher, desto mehr Bienen haben eine Chance!

 

und: wirklich JEDES Blumenkistl hilft!


Vermehrt Blühstreifen zulassen oder säen, z. B. als Hecken oder an Wegrändern.

Blühstreifen zulassen !

 

 

Unordentlicher sein und spontan wachsende Vegetation im Garten zulassen.

 

Nicht sofort mähen, die Blüten der Blumen ruhig einige Zeit stehen lassen.


Weniger Mähen, damit die Blüten stehen bleiben können.

Mahlzeit, sagt die Biene!

Erspare den Bienen die Chemie !

 

 

 

 

 

Erspare den Bienen die Chemie.

 

Und damit ihrer Nahrung -

und damit auch deiner Nahrung.

 

Achte beim Kauf darauf !!


Gemütliche Wohnungen für Totholznister (also Wildbienen) liegenlassen !

 

 

 

Liegenlassen und bewusstes Anbringen von altem Holz an sonnigen Plätzen für gemütliche Wohnungen für die Totholznister, also die Wildbienen.


Mut zum Wildsein ! Ungemähte Gebiete belassen !

 

 

Mut zum Wildsein!

 

Wilde Ecken, das heißt ungemähte und nicht zusammengeräumte Gebiete in den Gärten anlegen oder belassen, die auch über den Winter so bleiben dürfen.


Heimische Pflanzenarten setzen ! Das schmeckt den Bienen besser !

 

 

Statt exotischer Zierpflanzen (wie etwa Springkraut usw.) in den österreichischen Parks heimische Pflanzenarten setzen.

 

Das schmeckt den Bienen besser !!


Nisthilfen (Insektenhotels) anbringen !

 

 

Nistplätze und Nahrungsangebot müssen in einer bienenfreundlichen Distanz zueinander vorhanden sein. Sie müssen es wieder nach Hause schaffen -


d.h. die Bienen sollten im Umkreis von 2 km speisen können!

Honigproduktion !
Landwirtschaftliche Praktiken in Bezug auf die Bedürfnisse der (Honig)Bienen optimieren !

Hast du einen großen Garten oder bist sogar ein Bauer?

Dann optimiere doch die landwirtschaftlichen Praktiken in Bezug auf die Bedürfnisse der (Honig)Bienen!

 

Ein guter Mähzeitpunkt von Wiesen ist entweder sehr früh oder spät am Tag, da Bienen in erster Linie um die Mittagszeit am aktivsten sind.

Wird ein Feld mittags gemäht, werden tausende Bienen gleichzeitig getötet !

 

 

Wird z. B. ein ganzes Raps- oder Kleefeld mittags gemäht, werden tausende Bienen gleichzeitig getötet, die Überlebenden verlieren auf einen Schlag ihre Nahrung !!