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Häufige Besucher an unseren Futterhäuschen

Die häufigsten Vogelarten an den Futterplätzen auf einen Blick
        KOHLMEISE :                    BLAUMEISE :
Kohlmeisen gehören zu den Höhlenbrütern, es kann aber auch schon mal vorkommen, dass eine Kohlmeise in einem Briefkasten brütet.
Auch die Blaumeisen sind Höhlenbrüter. Da aber alter Baumbestand selten geworden ist, sollte man immer genügend Nistkästen aufhängen.

Kohlmeisen haben ihren Namen wegen der kohlschwarzen Kopfzeichnung. Sie gehören mit ihren 14cm zu den größten Meisenarten die bei uns leben und werden durchschnittlich 5 Jahre alt. Sie gehören zu den Höhlenbrütern, es kann aber auch schon mal vorkommen, dass eine Kohlmeise in einem Briefkasten brütet. Sie polstern ihre Nester gerne mit Moos, Wolle, Haaren, Halmen und Federn aus.

Kohlmeisen gehören zu den Teilziehern und zu den Standvögeln. Im Winter sind sie ständige Gäste an Futterstellen. Ihr Nahrungsspektrum reicht  von Insekten und Spinnen bis zu Sämereien und sie laben sich im Winter gerne an den Meisenknödeln bei den Futterstellen.

Blaumeisen sind kleine lebhafte Singvögel. Ihr Lebensraum erstreckt sich über Gärten, Parks und Mischwälder. Auch die Blaumeisen sind Höhlenbrüter. Da aber alter Baumbestand selten geworden ist, sollte man immer genügend Nistkästen aufhängen. 

Die Nahrung der Blaumeisen besteht aus kleinen Insekten, Larven, Spinnen und Sämereien. Im Winter passen sie sich an und werden zu Körnerfressern.  An den Futterstelle im Garten kann man oft beobachten, dass die Kleinsten die Frechsten sind. Die Blaumeise hat keine Scheu Spatzen, Kohlmeisen und auch andere kleine Singvögel von dem Futterspender zu vertreiben. Oder sie hängen gemeinsam an einem Meisenknödel.

Die Tannenmeise ist bei uns ein häufiger Brutvogel und man hört sie meistens, bevor man sie zu Gesicht bekommt, da sie sich oben in den Tannenkronen aufhält.

 

Die TANNENMEISE :

 

Tannenmeisen sieht man bei uns in Nadelwäldern, aber auch in Mischwäldern. Sie ist bei uns ein häufiger Brutvogel und man hört sie meistens, bevor man sie zu Gesicht bekommt, da sie sich oben in den Tannenkronen aufhält.


Sie bauen ihre Nester in Astlöchern, Baumhöhlen, Felsspalten und sogar hin und wieder in Erdlöchern. Das Nest der Tannenmeisen besteht aus Moos, Halmen, Blättern und Pflanzenwolle.

Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Blattläusen, Larven, Spinnen und Sämereien. Im Winter kommen die kleinen Meisen auch an die Futterstellen im Garten. Ihren Gesang hört man im Winter nur sehr spärlich.
Mit der markanten Haube ist sie unter allen Meisen einzigartig. Schwarz-weiß und leicht nach vorne gebogen verleiht diese der Haubenmeise nicht nur ihren Namen, sondern auch ihr keckes Aussehen.

 

 

Die HAUBENMEISE :

 

Anders als bei vielen anderen Meisenarten besteht bei der Haubenmeise keinerlei Verwechslungsgefahr zu Artgenossen. Mit der markanten Haube ist sie unter allen Meisen einzigartig.


In Europa ist die Haubenmeise weit verbreitet, wenn auch nicht so sehr wie Kohlmeise und Blaumeise, sie liebt Nadelbäume, vor allem Fichten.

 

Ihr Nest baut die Haubenmeise in selbst gemeißelten, spechtähnlichen Höhlen, ausnahmsweise nimmt sie aber auch künstliche Nistkästen an. Auch versteckt sie gerne „Schätze“ zwischen Zweigen und Flechten. Bei den Schätzen handelt es sich meist um Samen von Kiefern und Fichten, ihre Lieblingsspeise im Winter. Sonst jagt sie nach Spinnen und Tausendfüßlern.

Die Schwanzmeise kommt im Winter gern in unsere Gärten, vor allem wenn das von ihr bevorzugte Kleie-Fettgemisch bereitsteht.

 

 

Die SCHWANZMEISE :

 

Vogelbeobachter erkennen den Sinn des langen Schwanzes dieser Meisenart schnell: Sie braucht den Schwanz als Balancierhilfe für die Nahrungssuche an Astspitzen.


Im Winter kommt die Schwanzmeise aber auch gern in unsere Gärten, vor allem wenn das von ihr bevorzugte Kleie-Fettgemisch bereitsteht.

Im Winter kommen viele Amseln (das Foto zeigt ein Männchen) aus Skandinavien zu uns.

 

Die AMSEL :

Die Amseln gehören zu den bekanntesten einheimischen Vögeln und zur Familie der Drosseln und der Sperlingsvögel (Singvögel). Viele kennen die Amsel auch unter dem Namen Schwarzdrossel.


Die Amseln gehören zu den Zugvögeln - sind allerdings Teilzieher. Im Winter kommen viele Amseln aus Skandinavien zu uns.              Sie fressen im Winter am liebsten Rosinen, Haferflocken, Erdnüsse, Äpfel und andere Sämereien. Am besten ist das Futter im Vogelhaus aufgehoben, da es dort trocken bleibt.

Spatzen brüten immer mit demselben Partner und sind auch dem einmal gewählten Nistplatz treu.

 

Der HAUSSPERLING :

 

Der Hausspatz gehört zu den Vogelarten, die jeder kennt. Die Männchen der kleinen Singvögel sind etwas auffälliger gefärbt als die Weibchen, die eher unscheinbar grau-beige gezeichnet sind.


Bei den Männchen ist der Nacken rotbraun und die Kopfoberseite grau, Kehle und Brust haben schwarze Federn. Auf den Flügeln fällt ein weißer Querstreifen auf.

 

Spatzen brüten immer mit demselben Partner und sind auch dem einmal gewählten Nistplatz treu. Da sie sehr gesellig sind, bilden sie oft große Brutkolonien.

Gefressen wird überwiegend pflanzliche Kost wie Getreidesamen, Samen von Wildkräutern, Knospen oder junge Blätter von verschiedenen Pflanzen. Insekten werden nur an die Jungvögel verfüttert. Ihre hohe Anpassungsfähigkeit bringt es mit sich, dass sie sich auch über Küchenabfälle, Brot oder Viehfutter hermachen.

          BERGFINK :                         BUCHFINK :
Bergfinken sieht man bei uns vorwiegend als Wintergäste.
Buchfinken (auch Prachtfink genannt) sind sogenannte Kurzstreckenzieher.

Bergfinken (oder Nordfinken) sieht man bei uns vorwiegend als Wintergäste.

 

Buchfinken (auch Prachtfink genannt) kommen in ganz Europa vor, sie sind sogenannte Kurzstreckenzieher. Sowohl das Männchen im bunten Prachtkleid, als auch das viel schlichtere Weibchen erkennt man an den weißen Flügelbinden.

 

Von Oktober bis März kann man Bergfinken zusammen mit Spatzen, Buchfinken und Blaumeisen auch im eigenen Garten an Futterstellen beobachten. Sie fressen am liebsten Körnergemische, Erdnussbruch, Sonnenblumenkerne und energiereiche Sämereien wie Hanf oder Mohn.

Der Grünfink wird meistens auch nur Grünling genannt.

 

 

Der GRÜNFINK :

 Die Grünfinken haben einen sehr kräftigen hellen Schnabel, daraus kann man schließen, dass sie zu den Körnerfressern gehören.


Ihr Gefieder ist grün, an der Flügelaußenseite und an der Schwanzaußenseite ist es mit gelben Streifen versehen. Wobei die Flügelspitzen und das Schwanzende schwarz sind.

 

Die Nahrung der Grünfinken besteht aus Sämereien, Knospen, Beeren und im Sommer fressen sie auch schon mal eine Raupe. In den Wintermonaten sieht man die Grünfinken auch im Garten an den Futterstellen, und sogar gemeinsam mit Blaumeisen am Meisenknödel hängen. Meistens trifft man sie im Winter in größeren Schwärmen am Waldesrand, in Parks oder in Gärten an.

Da Erlenzeisige in großen Schwärmen nach Nahrung suchen, gibt es an den Futterstellen meist ein Gerangel um den besten Platz am Meisenknödel.

 

 

Der ERLENZEISIG :

 

Erlenzeisige sind sogenannte Teilzieher und halten sich am liebsten entlang von Gewässern in Erlen- und Birkenwäldern auf.


Der Erlenzeisig ist ein kleiner lebhafter Vogel, der zur Familie der Finken gehört. Die kleinen Erlenzeisige sind genauso gute Kletterkünstler wie die Blaumeisen. Sie hängen kopfüber an Erlen- und Birkenzweigen um an die Samen und Knospen heranzukommen.

 

In den Wintermonaten sieht man Erlenzeisige in großen Schwärmen gemeinsam nach Nahrung suchen.  An den Futterstellen in den Gärten gibt es dann meist Gerangel um den besten Platz am Meisenknödel.