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Unsere kleinen Garten - Helfer

(Nützlinge - und was sie leisten)

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Florfliege_Gallmücke_Schwebfliege Zeichnung_Ohrwurm Zeichnung_Marienkäfer Zeichnung
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Regenwurm Zeichnung_Wespe Zeichnung_Erdkröte Zeichnung_Maulwurf Zeichnung_Igel Zeichnung

Zahlreiche kleine Garten-Helfer machen oft den Einsatz von künstlichen Pflanzenschutzmitteln überflüssig !

Setzt man dennoch biologische oder chemische Mittel ein, schaden diese natürlich auch den willkommenen Insekten und Tieren !!

Florfliege und Larve

 

 

 

Florfliegen-Larven

 

vertilgen diverse Schädlinge,

insbesondere Blattläuse;

außerdem Blutläuse, Raupen, Spinnmilben,

sowie Eier von anderen Insekten.


Gallmücke und Larve

 

 

 Gallmücken-Larven

 

sind recht markant und dabei sehr gefräßig,

sie beseitigen Blattlausprobleme

im Handumdrehen.

Haben sich Gallmücken erst kräftig im Garten vermehrt, sind weitere Pflanzenschutzmaßnahmen meist überflüssig.


Schwebfliege

 

 

Schwebfliegen-Larven

 

vertilgen in Massen verschiedene Milben,

Raupen, Läuse und anderes Ungeziefer.

 

Die ausgewachsenen Exemplare leben

von Pollen und Blütennektar.


Kein Wurm, sondern ein Käfer - der Ohrwurm

 

 

 Ohrwürmer

 

 haben nichts mit Würmern zu tun, sondern sind in Wirklichkeit vollkommen harmlose und nützliche Käfer.


Sie verspeisen mit Vorliebe Raupen, Läuse und werden mancherorts sogar gezüchtet und in Plantagen gezielt gegen Blattläuse eingesetzt.

Der heimische Siebenpunkt-Marienkäfer mit Larven

 

 

 

Der heimische Siebenpunkt-Marienkäfer

 

frisst Milben, Läuse und sogar den Mehltaupilz.

Ausgewachsene Käfer können ganze Blattlauskolonien vertilgen,

 ihre Larven sind nicht weniger gefräßig.


Regenwurm

NÜTZLINGE zu Gast im Garten


Weltweit gibt es circa 1.100 verschiedene Arten von

 Regenwürmern.

 

Sie sorgen für eine natürliche Auflockerung der Erde und ein gesundes Wachstum von Pflanzen wie Bäumen und Sträuchern.

Schädlinge wie Blattläuse gehören zur Hauptnahrung der WESPEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele WESPEN


führen ein unscheinbares und kaum beachtetes Leben im Garten. Während die einzeln lebenden Arten wie Schlupf-, Pflanzen- oder Gallwespen kaum in Erscheinung treten, rücken die schwarz-gelb gestreiften, sozialen Wespen mehr in den Vordergrund. 

Staatenbildende Wespenarten, wie etwa die Deutsche oder die Gemeine Wespe, lieben süße Speisen und Getränke, sowie Fleisch- und Wurstwaren, weshalb sie hin und wieder menschliche Nahrungsmittel anfliegen.

Ihr Speiseplan ist äußerst breit aufgestellt; Insekten und Schädlinge wie Blattläuse gehören zur Hauptnahrung der fliegenden Jäger. Wespen füttern ihre Larven mit Fliegen, Spinnen, Heuschrecken, Mücken, Raupen, anderen Insekten und sogar Aas. Blattläuse und deren süßliche Ausscheidungen gehören zu den bevorzugten Nahrungsmitteln.

HORNISSEN verbrauchen täglich bis zu 500 Gramm Insekten beziehungsweise Schädlinge für die Aufzucht ihrer Brut !
Ein starkes HORNISSENVOLK beispielsweise verbraucht täglich bis zu 500 Gramm Insekten beziehungsweise Schädlinge für die Aufzucht der Brut !

So haben sich Wespen als Nützlinge einen Namen gemacht.

Auch die Wespen selber dienen Vögeln und anderen Insekten als Nahrung und schließen so den Kreislauf in der Natur.

Der MAULWURF ist ein besonders wichtiger Nützling - und daher geschützt !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Der MAULWURF


ist ein besonders wichtiger Nützling ! 

 

Gut informierte Garten- bzw. Grundstückbesitzer wissen, dass der Maulwurf mit zu den wichtigsten Nützlingen zählt, auch wenn seine aufgehäuften Erdhügel nicht besonders beliebt sind.

Mit unersättlichem Appetit vertilgen Maulwürfe einen großen Teil derjenigen Schädlinge, die ungesehen unter der Erde an den Pflanzen fressen !

Im Gegensatz zu den pflanzenfressenden Wühlmäusen - welche von ihm vertrieben werden -  verspeist der Maulwurf Insekten samt Larven und Puppen (dazu gehören z.B. Engerlinge und Schnakenlarven). Auch Tausendfüßler, Schnecken und junge Mäuse werden von ihm nicht verschmäht.

Regenwürmer gehören allerdings auch zu seinen Delikatessen.

IGEL helfen vom Frühjahr bis zum Herbst die Schädlinge im Garten in Grenzen zu halten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Igel


stellen keine hohen Ansprüche an ihren „Wohnort“.

 

Igelfreundlich sind dichter Unterwuchs unter Büschen, Laubhaufen, aufgeschichtete Zweige vom Hecken- oder Sträucherschnitt, Komposthaufen oder kleine Holzstapel. Hier finden sie einen Lebensraum, in dem sie sich gern ansiedeln. Vom Frühjahr bis zum Herbst helfen sie dann, die Schädlinge in Ihrem Garten in Grenzen zu halten.

Viele Schädlinge, die Ihnen im Garten Sorgen bereiten, gehören zu den Lieblingsspeisen von Igeln. Weil sie eine Menge davon fressen, sind sie als Nützlinge sehr beliebt ! Schnecken mögen sie besonders gern, weil sie leicht zu erbeuten sind. Sie vertilgen sogar die lästigen Nacktschnecken !!

Insekten stehen ebenfalls auf dem Speiseplan. Gleich ein paar Dutzend pro Nacht verspeist ein Igel von den Eulenfalterraupen, die sehr große Schäden im Garten anrichten können. Erfreulicherweise ignorieren sie die nützlichen und von allen Gärtnern hochgeschätzten Marienkäfer.

Im Spätherbst verschwinden sie in ihr Nest und halten Winterschlaf.

Ihr Nahrungsspektrum macht die ERDKRÖTE zu einem sehr effektiven Nützling

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ERDKRÖTEN


Was viele nicht wissen: Kröten sind Fleischfresser.

 

Sie verzehren mit Vorliebe Schnecken, Würmer, Spinnen und kleine wirbellose Tiere, die im Garten als Schädlinge auftreten können !

Ihr Nahrungsspektrum macht sie damit  zu einem sehr effektiven Nützling !

Der "Lurch des Jahres 2012"

gehört zu den besonders geschützten Arten !!